DE4040942A1 - Verfahren zur befestigung eines haarersatzteiles und befestigungselement fuer ein haarersatzteil - Google Patents

Verfahren zur befestigung eines haarersatzteiles und befestigungselement fuer ein haarersatzteil

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    • A41G5/0026Fastening thereof by mechanical fasteners, e.g. clasps, buttons, combs

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren eines Haarersatzteiles, insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Befestigung einer Mehrzahl von Befestigungselementen für ein Haarersatzteil an dem Umfang des Grundkörpers des Haarersatzteiles und zur Verbindung von Bündeln einer Mehrzahl natürlicher Haare, die auf dem Kopf des Trägers des Haarersatzteiles gewachsen sind mit den Befestigungselementen des Haarersatzteiles mit dem Ziel, das Haarersatzteil auf dem Kopf des Trägers und deshalb mit einem Befestigungselement des Haarersatzteiles zu befestigen.
Ferner betrifft die Erfindung ein Befestigungselement für ein Haarersatzteil.
Herkömmlicherweise hat man Haarersatzteile als ein Beispiel verschiedener möglicher Maßnahmen verwendet, um auf künstliche Weise Haare zu ergänzen. Hierbei werden die Haarersatzteile mit einem Klebstoff oder mittels Metallbeschlag oder dergleichen befestigt. In der geprüften japanischen Gebrauchsmusteranmeldung SHO. 56-23 295 sowie im US-Patent 38 71 389 usw. wurde ein Haarersatzteil vorgeschlagen, bei dem künstliche Haare auf jeder Seite jedes vieleckigen Loches eines Netzes befestigt wurden und sich zum Mittelpunkt des vieleckigen Loches erstreckten. Weiterhin wurde in der bisher ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentanmeldung SHO. 62-136268 der Anmelderin zur künstlichen Haarergänzung ein sechseckiges Verschlingungsverfahren vorgeschlagen.
Ein Verfahren zur Verfestigung eines Haarersatzteiles mit Hilfe eines Klebemittels oder dergleichen, wie es nach dem Stand der Technik bekannt geworden ist, bringt den Nachteil des Gefühles eines schlechten Sitzes mit sich, da es eine Atmung der Kopfhaut verhindert und außerdem eng anliegend ist. Andererseits bringt ein Verfahren zur Befestigung eines Haarersatzteiles mittels eines Metallbeschlages oder dergleichen, wie es aus dem Stand der Technik ebenfalls bekannt wurde, den Nachteil mit sich, daß es belastet.
Haarwaschmittel, Schwimmen oder eine andere Sportausübung kann das Haarersatzteil verschieben. Das heißt aber, daß es ungeeignet ist, um in diesen Situationen getragen zu werden. Ein Träger des Haarersatzteiles kann dieses nicht ohne Sicherheitsmaßnahme befestigen. Außerdem weist das Haarersatzteil noch einen weiteren Nachteil auf. Der Träger des Haarersatzteiles, der ein Jucken seiner Kopfhaut feststellt, kann sich nicht ohne weiteres mit dem Finger kratzen. Das Verfahren, bei dem künstliche Haare durch Verschlingen ergänzt werden, weist ein bisher noch ungelöstes Problem auf, das darin zu sehen ist, daß die Tätigkeit, um das Haarersatzteil zu befestigen, sehr mühevoll ist. Ein Träger des Haarersatzteiles kann nicht einfach und schnell das Haarersatzteil befestigen, da der Träger eine Mehrzahl seiner eigenen natürlichen Haare bündeln und dann diese gebündelten natürlichen Haare mit einer Mehrzahl von Fäden verschlingen muß, um eine Unterstützung des Haarersatzteiles (d. h. eine Stützstruktur für das Haarersatzteil) zu schaffen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, ein Verfahren für die Befestigung eines Haarersatzteiles und ferner ein Befestigungselement für ein Haarersatzteil anzugeben, die nicht die vorstehend genannten Nachteile aufweisen. Vielmehr sollen sie ermöglichen, daß das Haarersatzteil leicht und schnell befestigt werden kann, daß die natürlichen Haare des Trägers des Haarersatzteiles nicht beschädigt werden, daß man keine besondere Befähigung benötigt, um das Haarersatzteil zu befestigen und wieder abzunehmen und daß ein Paßsitz des Haarersatzteiles gewährleistet ist und im übrigen in seiner Wirtschaftlichkeit überlegen ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Verfahren zur Befestigung eines Haarersatzteiles folgende Verfahrensschritte umfaßt:
längs des Umfanges des Grundkörpers eines Haarersatzteiles wird eine Verankerungsvorrichtung angeordnet und ferner wird ein Befestigungselement für das Haarersatzteil vorgesehen, welches einen Kern und eine auf dem Kern gleitfähig angepaßte Abdeckhülse umfaßt, wobei der Kern eine erste Eingriffsvorrichtung, die mit der Verankerungsvorrichtung in Eingriff gelangt und eine zweite Eingriffsvorrichtung aufweist, die mit Bündeln einer Mehrzahl von natürlichen Haaren in Eingriff gelangt, die auf dem Kopf des Trägers des Haarersatzteiles gewachsen sind,
die Verankerungsvorrichtung wird mit der ersten Eingriffsvorrichtung in Eingriff gebracht und anschließend
die Abdeckhülse wird so bewegt, daß die Bündel aus natürlichen Haaren mit der zweiten Eingriffsvorrichtung in Eingriff gelangen, um die natürlichen Haare, die mit dem Kern in Eingriff stehen, abzudecken und dessen Verbindung mit den natürlichen Haaren zu erhalten.
Ferner ist Gegenstand der Anmeldung ein Befestigungselement für ein Haarersatzteil, das gekennzeichnet ist durch einen Kern aus einem Kunststoffmaterial und ferner durch eine Abdeckhülse, die den Kern angepaßt umgibt und längs des Kernes bewegbar ist, wobei der Kern eine erste Eingriffsvorrichtung aufweist, die mit dem Umfang des Grundkörpers des Haarersatzteiles in Eingriff gelangt, wobei ferner am Umfang des stirnseitigen Endes des Kerns eine zweite Eingriffsvorrichtung vorgesehen ist, die dazu dient, mit Bündeln einer Mehrzahl von natürlichen, auf dem Kopf des Trägers des Haarersatzteiles gewachsener Haare in Eingriff zu gelangen, wenn die Abdeckhülse in Richtung zu der zweiten Eingriffsvorrichtung hin so bewegt wird, daß die Bündel natürlicher Haare mit der zweiten Eingriffsvorrichtung in Eingriff gelangen und in Eingriff gehalten werden.
Vorzugsweise umfaßt das Haarbefestigungselement einen dünnen Kern aus Kunststoffmaterial.
Sowohl das erfindungsgemäße Verfahren zur Befestigung eines Haarersatzteiles als auch das Befestigungselement zur Befestigung des Haarersatzteiles tragen dazu bei, daß das Haarersatzteil leicht und schnell auf dem Kopf eines Trägers befestigt werden kann, ohne daß die natürlichen Haare des Trägers beschädigt werden.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Hierin zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht des Kerns eines Befestigungselementes für ein Haarteil gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kern nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Abdeckhülse des Befestigungsanteiles für ein Haarteil,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Abdeckhülse nach Fig. 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen Teil des Befestigungselementes für das Haarersatzteil,
Fig. 6A eine Draufsicht auf den Grundkörper des Haarersatzteiles,
Fig. 6B eine Vergrößerung eines in Fig. 6A durch einen Kreis gekennzeichneten Teiles des Grundkörpers des Haarersatzteiles,
Fig. 7A eine Draufsicht auf den Grundkörper des Haarersatzteiles nach Fig. 6A, das auf dem Kopf des Trägers befestigt ist,
Fig. 7B eine Detailansicht eines Teiles des in Fig. 7A gestrichelt eingezeichneten Bereiches und
Fig. 8 bis 10 Vorderansichten des Befestigungselementes, aus denen die einzelnen Verfahrensschritte für die Befestigung eines Haarteiles nach der Erfindung erkennbar sind.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein erfindungsgemäßes Befestigungselement für ein Haarersatzteil gezeigt, wie es bei dem Verfahren zur Befestigung eines Haarersatzteiles Verwendung findet. Das Befestigungselement 1 umfaßt einen flachen und im wesentlichen rechteckigen Kern 2 aus einem Kunststoffmaterial, z. B. Nylon oder Polyacetal und eine Abdeckhülse 3, die den Kern passend umgibt und längs der Oberfläche des Kernes 2 bewegbar ist. Die Abdeckhülse 3 besteht ebenfalls aus einem Kunststoffmaterial. Insbesondere können sowohl der Kern 2 als auch die Abdeckhülse 3 vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial mit der gleichen Farbe, z. B. schwarz, braun oder goldfarben hergestellt werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Kern 2. Der Kern 2 hat eine Länge von ungefähr 15 mm, eine Breite von ungefähr 6 mm und eine Dicke von ungefähr 1 mm. Im mittleren Teil des Kernes 2 ist eine annähernd U-förmige erste Eingriffsrille 5 vorgesehen, die die gesamte Dicke des Kernes 2 durchdringt und einen Teil einer ersten Einklinkvorrichtung bildet. An jedem Seitenrand des stirnseitigen Bereiches des Kernes 2 befindet sich eine im wesentlichen L-förmige zweite Eingriffsrille 7, die sich zur Achse des Kerns 2 hin und zum stirnseitigen Rand des Kernes 2 hin erstreckt. Damit weist die zweite Eingriffsrille 7 einen sich in axialer Richtung erstreckenden vorderen Abschnitt 7A auf. Die zweite Eingriffsrille 7 bildet eine zweite Einklinkvorrichtung, mit der Bündel aus mehreren natürlichen Haaren 31, die auf dem Kopf 22 eines Trägers des Haarersatzteiles wachsen, erfaßt werden. Die zweite Eingriffsrille 7 kann alternativ auch ohne den axialen Teil 7A ausgebildet sein und an Stelle der L-Form eine schräge Anordnung aufweisen.
Auf jeder Seite des stirnseitigen Randes des Kerns 2 ist eine Rast 9 vorgesehen, die sich nach außen, quer zur Achse des Kerns 2 hin, erstreckt und eine in axialer Richtung erfolgende Bewegung der Abdeckhülse 3 begrenzt. In einem axial verlaufenden zentralen Flächenbereich des hinteren Abschnittes des Kernes 2 ist eine Führungsrille 11 in Form eines gleichschenkeligen Dreieckes geschaffen, das zum stirnseitigen Rand des Kernes 2 spitz zuläuft. Der Scheitel des gleichschenkeligen Dreieckes der Führungsrille 11 ragt in eine Zunge 13 hinein, die durch die U-förmige erste Eingriffsrille 5 gebildet ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist das stirnseitige Ende der Zunge 13 eine schräge Oberfläche 13A auf. Die Breite der ersten Eingriffsrille 5 beträgt ca. 0,5 mm, die Breite des schmalsten Teiles der zweiten Eingriffsrille beträgt ebenfalls ca. 0,5 mm.
In den Fig. 3 und 4 ist die ringförmige Abdeckhülse 3 gezeigt. Sie weist eine in Axialrichtung verlaufende rechteckige, durchgehende Bohrung 15 auf, die auf den Kern 2 paßt. Die Abdeckhülse 3 ist dem Kern 2 so angepaßt, daß ihr vorderer, nämlich ihr unterer Rand zuerst mit dem hinteren Rand des Kernes 2 zusammenkommt. In der Mitte des hinteren, das heißt des oberen Randes der vorderen Seite 3A der Abdeckhülse 3 befindet sich ein nach oben ragender Reiter 17, der von der unteren Wand der Führungsrille 11 im Kern 2 geführt wird. Wie man am besten aus Fig. 5 erkennt, ragt der Reiter 17 vom hinteren Rand der vorderen Seite 3A der Abdeckhülse 3 in die durchgehende Bohrung 15 und drückt die Zunge 13 des Kerns 2 zum hinteren bzw. oberen Rand der rückwärtigen Seite 3B der Abdeckhülse 3. Am hinteren bzw. oberen Rand der hinteren Seite 3B der Abdeckhülse 3 ist ein den Abmessungen des Reiters 17 entsprechendes Rastglied 19 vorgesehen, das nach oben ragt und normalerweise die Zunge 13 in einem normalen Bewegungsbereich hält. Der Kern 2 und die Abdeckhülse 3 haben vorzugsweise einen Querschnitt mit einem bogenförmigen Umriß ohne in ihrem Rand vorgesehenen Ecken.
Fig. 6A zeigt einen Grundkörper 21 des Haarersatzteiles. Fig. 7A zeigt die Lage des Haarersatzteiles 21, das auf dem haarlosen Teil 23 des Kopfes 22 des Trägers des Haarersatzteiles befestigt ist. Der Grundkörper 21 des Haarersatzteiles umfaßt ein Netz 25 mit sechseckigen Öffnungen, einen Rand 27, der auf den Außenrand des Netzes 25 genäht ist und eine kontinuierliche Verankerungsvorrichtung 29 oder eine Mehrzahl einzelner Verankerungsglieder 29, die auf der Unterseite des Randes 27 vorgesehen sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Netz 25 mit sechseckigen Öffnungen verwendet. Alternativ können aber auch Netze mit quadratischen Löchern oder mit Öffnungen in herkömmlicher Form verwendet werden. Das im Netz vorliegende Loch muß lediglich eine solche Form aufweisen, die dazu geeignet ist, künstliche Haare oder natürliche Haare 33, beispielsweise chinesische Haare, damit zu verbinden und zu befestigen.
Jedes der Verankerungsglieder 29, die am Rand 27 vorgesehen sind, besteht aus Polyesterfäden oder dergleichen mit einem Durchmesser von 0,5 mm. Dabei kann der Durchmesser jedes Fadens zwischen 0,3 und 0,8 mm liegen.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen die Stufen eines Verfahrens, mit dem man ein Haarersatzteil mit Hilfe des Befestigungselementes 1 befestigen kann.
Wie in Fig. 8 zu erkennen ist, gelangen zuerst die Ankerglieder 29 des Grundkörpers 21 des Haarersatzteiles mit der ersten Eingriffsrille 5 und der Zunge 13 im Kern 2 in Eingriff. Wie in Fig. 5 gestrichelt eingezeichnet ist, wird die Zunge 13 des Kerns 2 zuerst so abgebogen, daß sich ihr vorderer Rand hinter die Rast 19 bewegt. Dann werden die Ankerglieder 29 durch einen engen Spalt zwischen dem oberen Rand der Rast 19 und der schrägen Oberfläche 13A der Zunge 13 hindurchbewegt. Dann kehrt die Zunge 13 aufgrund ihrer eigenen Elastizität in eine Lage innerhalb der Rast 19 zurück und bewirkt, daß die Ankerglieder 29 in die erste Eingriffsrille 5 des Kerns 2 gelangen. Auf diese Weise ist das Befestigungselement 1 für das Haarersatzstück vollständig mit dem Rand 27 des Grundkörpers 21 des Haarersatzteiles verbunden. Währenddessen wid die Abdeckhülse 3 zu einer zweiten Eingriffsrille 7 am Seitenrand des Kerns 2 bewegt. Wie in Fig. 5 erkennbar ist, stößt der vordere Rand der Zunge 13 an den oberen Rand der hinteren Seite 3B der Abdeckhülse 3, um die Bewegung der Abdeckhülse nach hinten zu blockieren.
Da die Zunge 13 die Bewegung der Abdeckhülse 3 nach hinten blockiert, werden der Kern 2 und dadurch die Zunge 13 so gebogen, daß die Zunge 13 in die Öffnung 15 der Abdeckhülse 3 hineingleitet, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Die Abdeckhülse 3 wird zu einer ersten Eingriffsrille 5 des Kerns 2 bewegt. Bündel von mehreren natürlichen Haaren 31, die auf dem Kopf 22 des Trägers des Haarersatzteiles gewachsen sind, werden mit den offenen zweiten Eingriffsrillen 7 verbunden. Die zweiten Eingriffsrillen 7 können ein und dasselbe zu in Schlingen gelegte Bündel natürlicher Haare aufnehmen und festhalten. Alternativ kann man aber auch in die zweiten Eingriffsrillen 7 auch verschiedene Bündel natürlicher Haare 31 einlegen und dort befestigen. Die Bündel natürlicher Haare 31 kommen mit den vorderen Abschnitten 7A der zweiten Eingriffsrillen 7 in Eingriff.
Wie in Fig. 10 gezeigt ist, wird die Abdeckhülse zu den zweiten Eingriffsrillen 7, die sich am Seitenrand des Kerns 2 befinden, hinbewegt, so daß die Abdeckhülse und der Kern 2 die Bündel natürlicher Haare 31 zwischen sich festhalten. Sobald die Abdeckhülse 3 vollständig zu den zweiten Eingriffsrillen des Kerns 2 hinbewegt wurde, wird der Teil des Reiters 17, der in die Öffnung 15 ragt, die Zunge 13 an die Rückseite 3B der Abdeckhülse drücken. Sobald der vordere Rand der Abdeckhülse 3 an die Rastglieder 9 am vorderen Rand des Kerns 2 gelangt, stößt auch der vordere Rand der Zunge 13 an den hinteren Rand der rückwärtigen Seite 3B der Abdeckhülse 3. Dadurch wird die axiale Bewegung der Abdeckhülse 3 gestoppt. Siehe hierzu Fig. 5.
Durch Befestigung einer Mehrzahl, das heißt zum Beispiel, von 6 bis 10 Haarbefestigungselementen des Haarersatzteiles an dem Umfang des Grundkörpers 21 des Haarersatzteiles, befestigt man ein Haarersatzteil an dem haarlosen Bereich 23 des Kopfes 22 des Trägers des Haarersatzteiles.
Vorstehend wurde ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem die U-förmige erste Eingriffsrille 5 und die Zunge 13 gemeinsam die erste Eingriffsvorrichtung bilden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt. Sie ist vielmehr auch auf einen Fall anwendbar, bei dem die vordere oder hintere Oberfläche des Kerns 2 eine elastische Zunge aufweisen, die mit den Ankergliedern 29 in Eingriff gelangen. In diesem Falle weist ein Teil der Abdeckhülse 3, der der Zunge gegenüberliegt, einen Schlitz oder eine Öffnung auf, durch den eine Gleitbewegung der Abdeckhülse 3 gewährleistet wird.

Claims (7)

1. Verfahren zur Befestigung eines Haarersatzteiles, umfassend die Verfahrensschritte:
  • - längs des Umfanges des Grundkörpers eines Haarersatzteiles wird eine Verankerungsvorrichtung angeordnet und ferner wird ein Befestigungselement für das Haarersatzteil vorgesehen, welches einen Kern und eine dem Kern gleitfähig angepaßte Abdeckhülse umfaßt, wobei der Kern eine erste Eingriffsvorrichtung, die mit der Verankerungsvorrichtung in Eingriff gelangt und eine zweite Eingriffsvorrichtung aufweist, die mit Bündeln einer Mehrzahl von natürlichen Haaren in Eingriff gelangt, die auf dem Kopf eines Trägers des Haarersatzteiles gewachsen sind,
  • - die Verankerungsvorrichtung wird mit der ersten Eingriffsvorrichtung in Eingriff gebracht und anschließend
  • - die Abdeckhülse wird so bewegt, daß die Bündel aus natürlichen Haaren mit der zweiten Eingriffsvorrichtung in Eingriff gelangen, um die natürlichen Haare, die mit dem Kern in Eingriff stehen, abzudecken und dessen Verbindung mit den natürlichen Haaren zu erhalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsvorrichtung in Form eines kontinuierlichen Ringes ausgebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsvorrichtung eine Mehrzahl einzelner Verankerungsglieder umfaßt, die längs des Umfanges des Grundkörpers des Haarersatzteiles verteilt angeordnet werden.
4. Befestigungselement für ein Haarersatzteil, gekennzeichnet durch einen Kern (2) aus einem Kunststoffmaterial und ferner durch eine Abdeckhülse (3), die den Kern angepaßt umgibt und längs des Kernes bewegbar ist, wobei der Kern eine erste Eingriffsvorrichtung (5) aufweist, die mit dem Umfang des Grundkörpers (21) des Haarersatzteiles in Eingriff gelangt, wobei ferner am Umfang des stirnseitigen Endes des Kerns eine zweite Eingriffsvorrichtung (7, 7a) vorgesehen ist, die dazu dient, mit Bündeln (31) einer Mehrzahl von natürlichen, auf dem Kopf des Trägers des Haarersatzteiles gewachsener Haare in Eingriff zu gelangen, wenn die Abdeckhülse (3) in Richtung zu der zweiten Eingriffsvorrichtung (7, 7A) hin so bewegt wird, daß die Bündel natürlicher Haare mit der zweiten Eingriffsvorrichtung (7, 7A) in Eingriff gelangen und in Eingriff gehalten werden.
5. Befestigungselemente nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (2) als eine flache Platte ausgebildet ist.
6. Befestigungselement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Eingriffsvorrichtung eine U-förmige Rille umfaßt, die in den Kern eingebracht ist, die Dicke des Kerns durchdringt und eine Zunge (13) bildet.
7. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Eingriffsvorrichtung Auskehlungen (7, 7A) umfaßt, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des Kerns vorgesehen sind.
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