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Patentes

  1. Pesquisa Avançada de Patentes
Número de publicaçãoDE4405892 A1
Tipo de publicaçãoCandidatura
Número de candidaturaDE19944405892
Data de publicação24 Ago 1995
Data de apresentação21 Fev 1994
Data de prioridade21 Fev 1994
Também publicada comoDE4405892C2
Número de publicação19944405892, 944405892, DE 4405892 A1, DE 4405892A1, DE-A1-4405892, DE19944405892, DE4405892 A1, DE4405892A1, DE944405892
InventoresErna Pallme
RequerenteErna Pallme
Exportar citaçãoBiBTeX, EndNote, RefMan
Links Externos: DPMA, Espacenet
Verfahren zur Haarverlängerung und Verbindungsstrang
DE 4405892 A1
Reivindicações(2)
1. Verfahren zur Haarverlängerung, bei dem Eigenhaar mit Fremdhaar verbunden und eine dauerhafte, strapazierfähige Haarverbindung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine dünne Haarsträhne des Eigenhaares abgeteilt wird und beginnend am Haaransatz eine Fremdhaarsträhne schlaufenartig um die Eigenhaarsträhne herumgelegt wird, so daß drei Flechtelemente entstehen, die mindestens zweimal miteinander fest verflochten werden, wobei nach dem Flechtvorgang auf die jeweils gebildete Verbindungsstelle zwischen geflochtenen und frei fallenden Haar ein Kleber aufgetragen wird, so daß eine reißfeste Verbindung zwischen dem Eigen- und Fremdhaar gebildet wird.
2. Verbindungsstrang zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flechtstrang (4) aus einem Geflecht aus Eigenhaar (1), Fremdhaar (2) und einem Kleber (6) besteht, der härter und nach dem Härten wasserbeständig sowie mittels Öl und Wärme erweichbar ist.
Descrição

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Haarverlängerung sowie einen Verbindungsstrang zur Durchführung des Verfahrens, bei dem Eigenhaar mit Fremdhaar bzw. Kunsthaar verbunden und eine dauerhafte, strapazierfähige Haarverbindung hergestellt wird.

Es ist bekannt, natürliches Haar zu verlängern, um dem Wunsch zahlreicher Menschen zu entsprechen, langes Haar zu besitzen, wodurch das persönliche Schönheitsideal verwirklicht wird. Dazu werden Haartressen an den natürlich gewachsenen Haaren dicht an der Kopfhaut, z. B. durch Webtechnik, befestigt. Bei dieser Methode wird jede Tresse an ihren Endpunkten mit dem natürlichen Haar verknotet. Eine sichere Befestigung ist vor allem bei Tressen mit längerem Haar nicht gewährleistet, da bei unbeabsichtigten Lösen des Knotens, wie es beim Durchkämmen erfolgen kann, der Träger keine Möglichkeit zur Wiederherstellung eines korrekten natürlich aussehenden Haarschopfes hat.

In dem DE-Gbm 8709230 (A 41 G 5/00) ist eine Einrichtung zum Befestigen von Fremdhaaren am Kopfhaar beschrieben, bei der am Kopfhaar ein Kopfhaarelement und am Fremdhaar ein Fremdhaarelement befestigbar ist, wobei das Fremdhaarelement abnehmbar am Kopfhaarelement anbringbar ist. Die einzelnen Fremdhaare sind an dem mit dem Kopfhaar zu verbindenden Ende durch Verkleben zu einem aus einer Vielzahl von Haaren bestehenden Haarteil zusammengefaßt. Hierbei besteht ein Nachteil darin, daß die am Kopfhaar befestigten Kopfhaarelemente nach dem Lösen des Fremdhaarelements am Kopfhaar verbleiben bzw. nur mit größerem Aufwand entfernt werden können. Die am Kopfhaar verbleibenden Elemente werden als unangenehm empfunden, das ist besonders dann der Fall, wenn sie aus Metall bestehen.

Unter der Bezeichnung "Hair by Hair" ist eine Methode bekannt geworden, mit der natürliche Effekte und eine optimale Schonung des Haares erreicht werden sollen. Bei dieser Methode zur Haarverlängerung wird individuell angepaßtes echtes Haar verwendet, das mit dem Eigenhaar verknüpft wird. Es ist jedoch zu beachten, daß das Hair by Hair-Haar nicht chemisch behandelt werden darf.

Aufgabe der Erfindung ist es natürliches Haar während des Überganges vom Kurz- zum Langhaar mit vorwiegend langem Haar zu verbinden und dabei und während einer längeren Wachstumsperiode das eigene Haar vor schädigenden Auswirkungen, wie Haarbruch oder Spliß, zu schützen und eine lösbare Verbindung zwischen Eigenhaar und Fremdhaar zu schaffen, mit der der ursprüngliche Zustand des Haarschopfes mit geringem Aufwand wieder hergestellt werden kann.

Die Lösung der Aufgabe erfolgt im wesentlichen erfindungsgemäß entsprechend der in den Patentansprüchen 1 und 2 genannten Merkmale.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der gesamte neugebildete Haarschopf, der aus gewachsenen Haaren und damit verbundenen natürlichen oder künstlichen Haaren besteht, wie ein unbehandelter natürlicher Haarschopf beliebig behandelt werden kann. So ist es ohne weiteres möglich, den behandelten Haarschopf zu waschen, zu pflegen und friseurmäßig zu behandeln.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der neugebildete Haarschopf strapazierfähig ist, wobei insbesondere durch die Flecht-Klebe-Verbindung eine hervorragende Reißfestigkeit gewährleistet ist.

Außerdem ist es möglich, die Verdichtung und/oder Verlängerung im gesamten Bereich des Haarschopfes vorzunehmen, wodurch nahezu jeder Friseurwunsch erfüllt werden kann. So ist es z. B. möglich eine optisch einwandfreie Verdichtung des natürlich gewachsenen Haarschopfes zu erreichen und dabei gleichzeitig eine Verlängerung des Haarschopfes optisch zu erzielen, wobei der Eindruck entsteht, daß das natürlich gewachsene, aber aus den unterschiedlichsten Gründen vorhandene kurze Haar, schnell gewachsen sei. Der Trägerin ist es bei Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung möglich, eine den jeweiligen gesellschaftlichen Bedürfnissen angepaßte Haarfrisur anfertigen zu lassen.

Die entstandene Mischung aus Eigenhaar und Fremdhaar läßt sich ohne Schwierigkeiten durchkämmen, waschen und in jeder Beziehung friseurmäßig behandeln.

Ein weiterer Vorteil und überraschender Effekt entsteht durch die Art der Verbindung, die zunächst unlösbar erscheint, denn das Haar kann mechanisch beansprucht werden, aber bei entsprechender Behandlung gelöst werden kann, ohne daß irgendwelche Nachteile für die Trägerin bzw. Träger auftreten. Versuche an Modellen haben dies bewiesen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 die Haarsträhne,

Fig. 2 das miteinander geflochtene Haar.

Das zu verbindende Haar wird zu Beginn der Behandlung gewaschen, gekämmt und am Haaransatz 3 abgeteilt. Danach wird eine abgeteilte Strähne des Eigenhaares 1 manuell waagerecht gehalten und mit dem Fremdhaar 2 umschlungen, so daß drei Flechtsträhnen gebildet werden. Diese Flechtsträhnen werden mehrfach fest geflochten, so daß ein fest zusammenhaltender Flechtstrang 4 entsteht, wodurch sich eine Grundverbindung ergibt. Der Flechtstrang 4 wird möglichst kurz gehalten, damit er nicht sichtbar wird. Zur Gewährleistung einer erwünschten großen Reißfestigkeit wird ein härtbarer, aber bei Behandlung mit Öl und Wärme lösbarer Kleber 6 im Bereich des Endpunktes der Flechtstelle 5 rund um das Haar aufgetragen, wodurch die Flechtstelle 5 mit dem Kleber 6 versiegelt wird. Die Versiegelung erfolgt zweckmäßig mit einer an sich bekannten Schweißpistole.

Der Verbindungsstrang besteht im wesentlichen aus dem Flechtstrang 4, der aus dem Eigenhaar 1, dem Fremdhaar 2 und dem Kleber 6 gebildet ist. Wenn das angeschweißte Haar wieder entfernt werden soll, wird die Klebestelle mit Öl und Wasser behandelt, wodurch der Kleber 6 erweichbar ist.

Bezugszeichenliste

 1 Eigenhaar
 2 Fremdhaar
 3 Haaransatz
 4 Flechtstrang
 5 Flechtstelle
 6 Kleber

Citações de Patentes
Patente Citada Data de apresentação Data de publicação Requerente Título
DE3427232A1 *24 Jul 198414 Fev 1985Bergmann Gmbh & Co KgVerfahren zum bedecken kleiner kahlstellen durch haarersatzteile
DE8709230U1 *3 Jul 19877 Jan 1988Plenk Jun., Karl, 8222 Ruhpolding, DeTítulo não disponível
AT384935B * Título não disponível
US3295534 *17 Dez 19633 Jan 1967Jess DorkinHair thickening method
Classificações
Classificação InternacionalA41G3/00
Classificação CooperativaA41G5/0046
Classificação EuropeiaA41G5/00C2
Eventos Legais
DataCódigoEventoDescrição
24 Ago 1995OP8Request for examination as to paragraph 44 patent law
28 Set 19958122Nonbinding interest in granting licenses declared
30 Mai 1996D2Grant after examination
28 Nov 19968364No opposition during term of opposition
20 Abr 20008339Ceased/non-payment of the annual fee